Fazit

Gerade Menschen mit einer Demenz sollen trotz ihrer Einschränkungen und dem Anders-Sein in einer Umgebung leben, wo sie sich wohl fühlen, sie Freiraum haben, Hilfe und Unterstützung erfahren und ohne Ängste ein Leben in Würde führen können.

 

Darum brauchen wir dringend das Demenz-Klinik-Hotel:

1) als Stützpunkt und Anlaufstelle
für pflegende Angehörige im häuslichen Bereich zu Hause bietet es besondere und neuartige Qualifizierungsformen, Case Management, Begleitung und Beratung an.

2) als Ort zur Förderung
von bürgerschaftlichem Engagement im Umfeld von Betreuung und Pflege entwickelt es Aktivitäten, die zur Lebensqualität von Pflegenden und Pflegebedürftigen beitragen, wie beispielsweise etwa neue Formen der Teilhabe, der Anerkennung, Begleitung und Selbstsorge von Pflegenden und Pflegebedürftigen.

3) als Lernort
kann es interessante und wirkungsvolle Lernfelder für alle Altersgruppen in direkter Begegnung mit dem hohen Alter eröffnen. Eine solche Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsinfrastruktur, wie sie das Demenzklinikhotel bietet, wird durch die vorhandenen Ressourcen der Einrichtung wirkungsvoll ergänzt und bereichert. Umgekehrt bietet eine derartige Infrastruktur mit Arbeitsformen wie Vernetzung und Projektentwicklung die Chance, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit innovative Entlastungs- und Begleitungsansätze für häusliche Pflege überhaupt angenommen werden. Das Demenzklinikhotel leistet durch die Verankerung unterstützender Pflegearrangements einen einen praktischen Beitrag zum geforderten Kulturwandel in der Pflege und verbesserter Selbst- und Gesundheitssorge von Pflegenden – in Zusammenarbeit mit professionellen Anbietern.

.